Wegen
oder Trotz
Baustellen
rund um manche Einzelhandelsgeschäfte. Vorbei an Metallzäunen muß ich über
schmale Bretterstege den Eingang ansteuern. Einen Blick in die Schaufenster
kann ich nur mit ganz langem Hals werfen, oder ich muß sogar ohne visuellen
Anreiz auskommen, wenn alles hinter einer Bretterwand verschwunden ist.
Natürlich geht drinnen der Verkauf weiter, und mancher Geschäftsmann wird sich
fragen, wie er die Kunden an den Baumaßnahmen vorbei seiner Ware näher bringen
kann. Da fällt einem Citybummler wie mir schon ein gelbes Schild an einem
Bauzaun rund um ein renommiertes Geschäft ins Auge, auf dem mit großen
schwarzen Lettern verkündet wird „Verkauf wegen Umbau“. Das scheint eine durchaus interessante Werbemaßnahme zu sein. Man
kann auch mit zwei Worten jonglieren – mit
„wegen“ oder „trotz“. So stellt sich die bange Frage, ob das Geschäft
vielleicht „wegen“ des Umbaus verkauft wird. Oder ob diesem Verkauf eventuell
ein „Sonder-“ vorangestellt gehört, ein dezentes Schnäppchenangebot sozusagen
oder -lesen. Ein Druckfehler könnte es noch sein. Oder es sind Schilder, die
man von anderen Bau- und Verkaufsmaßnahmen noch übrig hatte. Oder ein ganz
gezielter Gag einer Werbefirma, der zum Stehenbleiben vor dem Geschäft verleiten
soll. Denn wenn ich so eine Weile über die Wortkombination nachgedacht habe,
dann gehe ich doch mal rein und schaue, was denn nun für ein Verkauf dort
stattfindet. Die Stechuhr im Parkhaus ist bei all der Grübelei eh schon eine
Stunde weitergesprungen und vielleicht kann ich ja von der
„Wegen-Trotz-Verkaufs-Ware“ doch etwas gebrauchen.
Wer
ist hier Fan?
Sind
Sie ein Fan? Ist ja eigentlich egal von was. Hauptsache Fan. Zurzeit ist
Fußballweltmeisterschaft in Frankreich angesagt. Da hat man Fußballfan zu sein.
Warum? Das ist nicht ganz klar – aber irrsinnig geil! Vor allem Unterhaltung
pur. Einfach fett! Eineinhalb Stunden vor dem Fernseher mitfiebern – anständig
versorgt mit Getränken und Essen! Das ist doch entschieden besser als sich
selber eineinhalb Stunden sportlich zu betätigen. Zuviel Schweiß, zu viel Mühe – Scheiße! Schließlich zahlen wir den
Jungs unserer Nationalmannschaft auch ordentlich Kohle für die Spiele. Da heißt
es sich anstrengen. Gladiatorenkampf! Hat aber nichts genutzt. Kroatien hat uns
kastriert! Drei zu Null. Eine nationale Schande! Woran lag es wohl? An Berti?
An Loddar? An Klinsi? Oder an Harald? In
den letzten Wochen wurde unser Jürgen, unser Bäckersohn aus dem Schwabenland,
gesteinigt und gekreuzigt, weil ihn unser Obermotzer Harald Schmidt mit
Schmutz-Zitaten aus einem Tagebuch, das er Lothar Matthäus aus der Kabine
gestohlen hat, geschmäht hatte. Üble Schimpfwörter und Verdächtigungen waren
das – und jetzt plappern Krethi und Plethi sie dümmlich nach. Sie küßten und
sie schlugen ihn, unseren armen Klinsi! So literarisch geht es im Fußball zu!
Oliver Bierhoff, unsere wandelnde Litfaßsäule aus der Fußballwelt, gehört auch
dazu. Der Spätzünder ist am Ende seiner Karriere – sagen die Bösen in den
Blättern. Kann man in diesen Zeiten noch Fußballfan sein? Auch wenn wir jetzt
draußen sind? Es ist halt wie Hölle und Himmel im Wechsel – eben wie das
richtige Leben, nur viel, viel schöner. Weil man danach feiern kann. Wenn wir
gesiegt haben. Oder den Frust im Alkohol ertränken muß. Schuld haben auch immer
die anderen. Der Trainer, die fetten Funktionäre, die lahmen Enten auf dem
Rasen oder die gegnerische Mannschaft. Nur wir als Fans in unserer Göttlichkeit
haben keine Schuld, weil wir ja nicht mitgespielt haben – und auch keinen Einfluß
auf die Aufstellung der Mannschaft hatten. Wie denn auch!? Vor der Glotze
sitzend sind wir schließlich schuldlos wie frischgeborene Kinder!
Fußballweltmeisterschaft sollte jede Woche sein! Wie Urlaub am Ballermann.
Alles andere ist doch Mist – voll unfett!
Saubere
Argumente
Die
Grünen bei uns in Deutschland fühlen sich verfolgt. Nur weil sie dem Wähler
reinen Wein einschenken. Wir sagen, was wir wollen – und das vor der Wahl.
Meint mit lachendem Gesicht die Vorsitzende der Grünen in Bayern. Und Joschka
Fischer verteidigt die Positionen seiner Partei, indem er vergleicht.
Schließlich könne man ja auch nicht von der Katholischen Kirche verlangen, daß
sie den Papst verleugnet. Mein ich auch.
Bündnis 90/Die Grünen sollen den Wählern ruhig sagen, was sie wollen – sollen
zeigen, welche Knebel sie anlegen, wenn sie die Wahl gewinnen und in einer
Koalition mit der SPD in Bonn regieren. Dann kann sich der schlichte Wähler
auch klar entscheiden: Dafür oder dagegen. Ein Tempolimit auf Autobahnen von
100 Kilometer pro Stunde. Das ist ein Wort. Man kann dafür oder dagegen sein. Der Liter Benzin kostet fünf Mark – nicht
sofort, aber nach und nach. Das ist ein Wort! Öffentliche Gelöbnisse der
Bundeswehr abschaffen. Auch dagegen kann man sein und dann grün wählen. Das ist
in einer Demokratie normal. Auch die sofortige Still-Legung der Atomkraftwerke
ist eine solche Forderung. Wer das für vernünftig hält, kann grün wählen. Keine
Transporte mit abgebrannten Brennelementen aus Kernkraftwerken zu
Zwischenlagern quer durch Deutschland mehr. Jedem Atomkraftwerk sein eigenes
Zwischenlager. Eventuell auch raus aus der Nato. Oder Abschaffung der
Wehrpflicht. Oder die Flugreisen so verteuern, daß es zum Luxus wird, in
Mallorca einen Urlaub zu buchen. Wer all das will, darf getrost jene Partei
wählen, die für saubere Verhältnisse in Deutschland eintritt. Und wenn erstmal
die deutschen Lande politisch korrekt sich verhalten, dann muß der Rest Europas
sich dem anschließen. Denn schließlich sind wir ja der größte Zahler in der
Europäischen Union. Am ökologischen Wesen soll die Welt genesen. Ich finde es
anständiger, jetzt zu sagen, was man vorhat, als nach der Wahl den Knüppel aus
dem Sack zu lassen. Die Ratschläge so mancher grünlicher Journalisten, die der
Öko-Partei jetzt vorwerfen, sie würden mit ihren politischen Aussagen die
Wähler verschrecken, sind nichts als Zweck-Propaganda. Das dumme Wahlvolk soll
mit verdrehten und geschraubten Argumenten beruhigt werden, damit nach der
Bundestagswahl eine Politik gemacht werden kann – wie es den Funktionären
gefällt. Das hatten wir schon. Das will niemand mehr.
Grausamer
Alltag
Eine
neue Dimension der Brutalität erlebten die Zuhörer des Prozesses um die
grausame Ermordung der Heilbronner Taxifahrerin Renate Fetzer. Selbst die
erfahrenen, um nicht zu sagen „abgebrühten“ Juristen des Schwurgerichts unter
Vorsitz des sachlich agierenden Richters Wolfgang Werner waren schockiert. Nie
zuvor, sagte Werner bei der Verkündung des Urteils „Lebenslänglich“, habe die
Kammer eine solche Menschenverachtung erlebt. Der Mörder ist ein 24 Jahre alter
Aussiedler aus Kasachstan, der im April 1997 nach Deutschland kam. Hier faßte
er nie richtig Fuß, schwänzte lieber den kostenlosen Sprachkurs, zeigte auch
wenig Interesse an einem Job. Als
„Eingliederungshilfe“ kassierte er ein halbes Jahr lang 840 Mark monatlich,
dann lebte er von 240 Mark Sozialhilfe. Was er der wehrlosen Taxifahrerin
in Hohenlohe zu Jahresbeginn angetan hat, ist so schockierend, daß es mit den
bei uns geltenden Maßstäben nicht mehr zu begreifen ist. Zehn Stunden lang
mußte die schwerverletzte Frau leiden, wurde im Kofferraum eingesperrt und
durchs Hohenloher Land gekarrt. Dann schlug der Mörder mit brachialster Gewalt
auf das Opfer ein, das letzte Reste eines unglaublichen Überwillens mobilisierte.
Für sein Verbrechen fand der Mörder nicht ein einziges Wort des Bedauerns.
Bevor jetzt freilich der Stab über alle Rußland-Deutschen gebrochen wird,
empfiehlt es sich, einen gleichfalls vor diesem Schwurgericht stattfindenden
Mordprozeß zu verfolgen, bei dem zufällig auch das Opfer eine Frau war, die
ebenfalls im Kofferraum eingesperrt wurde. Angeklagt ist diesmal allerdings ein
waschechter Deutscher, ein Handwerker aus Südbaden. Auch diese Frau wurde übel
malträtiert und letztlich mehrfach mit ihrem eigenen Auto überfahren. Der
Angeklagte aber will keinen Mord begannen haben, er stellt den Tod der Frau als
bedauerlichen Unfall dar. Beide Prozesse zeichnen ein aktuelles Bild unserer
Gesellschaft – die Grausamkeit scheint Teil unseres Alltags zu sein. Ob wir das
wollen oder nicht. Krieg ist nicht immer nur dort, wo Völker oder
Bevölkkerungsgruppen gegeneinander kämpfen.
Dagenbach
(PDS)?
Jugend
und Politik – ein Thema, das den etablierten Parteien wie ein Stein um den Hals
liegt. Jugendliche interessieren sich nicht für Politik. Lautet ein wohlfeiles
Vorurteil. Und wenn sie zur Wahl gehen, dann wählen sie – siehe Sachsen-Anhalt
– radikale Parteien wie PDS oder DVU. Nun hat sich ein Heilbronner Szeneblatt,
das sich vornehmlich an die aktive, mobile Jugend zwischen 15 und 30 wendet, in
den Bundestagswahlkampf geworfen – um ein wenig aufzuklären. Zusammen mit dem
privaten Hörfunksender Radio Ton Regional veranstaltet das Szeneblatt Moritz am
15. Juli im Haus des Handwerks eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten aus
dem Wahlkreis Heilbronn. Einen genauen Termin – bei der Uhrzeit – gibt es nicht. Aber das ist ja bei
Jugendveranstaltungen auch nicht so maßgeblich. Man kommt halt am Abend – so
zwischen 19 und 21 Uhr. Na, mal sehen, was da in der Politik so abgeht. Schön
finde ich auch, daß mit den verschiedenen Kandidaten auch noch ein Ratespiel
der Namen im Szeneblatt veranstaltet wird. Man stellt sich die Frage Wer? in
Heilbronn kandidiert. Und antwortet in lustiger Harald-Schmidt-Manier: Thomas Strobl (CDU), Harald Friese (SPD), Paul Gräsle (Grüne), Heiko Auchter (REP), Alfred Dagenbach (PDS). Oberaffengeil!! Megamäßig! Einfach
vollfett, eh! Und damit ist die politische Bombe in Heilbronn endlich gezündet.
Thomas Strobl, der bisher offizielle CDU-Bundestagskandidat, ist offenbar
zugunsten seines Vaters, des Rentners Lothar Strobl (früher Sportchef bei der
Heilbronner Stimme) zurückgetreten. Eine Sensation! Wahrlich. Aber noch
sensationeller ist, daß der Republikaner-Kandidat Heiko Auchter, der erst vor
wenigen Tagen Ulrike, die Tochter des Rep-Landtagsabgeordneten und Heilbronner
Stadtrats Alfred Dagenbach, geheiratet hat, feststellen mußte, daß sein
Schwiegervater zur PDS übergetreten ist. Denn laut Szeneblatt ist nicht
Johannes Müllerschön der Kandidat der SED-Nachfolgeorganisation PDS im
Wahlkreis Heilbronn, sondern Alfred Dagenbach. Wie nennt man im Szenedeutsch
eine derart sensationelle neue Konstellation im politischen Geschehen? Geil!
Nee - oberfett! Bisher hatte das politische Heilbronner Wechselspiel keine
fetten Folgen. Im Gegensatz zum neuen Tagebuch von Lothar Matthäus, das Harald
Schmidt ausgegraben und in seiner Late-Night-Show verlesen hatte. Aber wer
weiß. Was nicht ist, kann noch werden. Boah, eyh!
Bahnhof-Szene
Als
schlichter Autofahrer kommt man in
Heilbronn ja selten zum Bahnhof – außen man bringt Menschen, die mit den Zug
an- und abreisen dorthin. Oder man fährt selber mal mit der Bahn, Richtung
Eppingen, Öhringen, Stuttgart oder Würzburg. Und dann kann man was erzählen.
Ich mußte mir bei drei Bahnfahrten in den letzten Wochen das Geschehen um und
im Heilbronner Hauptbahnhof antun. Fazit: Das kann und darf nicht die
Visitenkarte Heilbronns sein und werden. Andere Fahrgäste sagten mir, das sei
nun mal an Bahnhöfen von Großstädten so – siehe Frankfurt, Stuttgart oder
Berlin. Aber sich mit einer derart resignierenden Feststellung abzufinden, ist
nicht meine Sache. Penner, Dealer und Süchtige empfangen oder verabschieden den
Reisenden in Heilbronn vor dem Bahnhofsgebäude. Schmutzig ist das Gelände. Da helfen auch keine Kunstausstellungen in
Kiosken, die sich einige Hobby-Maler ausgedacht haben. Die Züge auf den
Bahnsteigen sehen auch nicht gerade einladend aus. Eine gründliche Wäsche täte
ihnen gelegentlich gut. Die Ansage der ankommenden und abfahrenden Züge klingt
– im Gegensatz zu anderen Hauptbahnhöfen – mehr nach Kaserne. Und die Sauberkeit in den Abteilen – davon will ich
erst gar nicht reden. Vor allem am frühen Morgen muffeln viele Reisenden vor
sich hin – nicht nur beim freundlichen Guten Morgen. Die Düfte, die so manche
Reisende aussenden, sind in den Frühstunden manchmal derart heftig, daß einem
das große Würgen kommt. Das erinnert mich an jenen Witz, bei dem Klein-Ernas
Mutter wegen des strengen Dufts ihrer Tochter im Unterricht einen Brief von der
Lehrerin erhält. Sie solle doch auf mehr Reinlichkeit bei Klein-Erna achten.
Die Mutter schreibt der Lehrerin zurück: „Verehrte
Freulein Lährerin. Sie sollen Klein-Erna nicht riechen wie eine Blume. Sie
sollen sie lernen!“ Genauso könnte die Deutsche Bahn antworten. Sie sollen
den Zug als Fortbewegungsmittel nutzen, nicht andere Fahrgästen beschnuppern.
Aber ob Autofahrer bei diesem Ambiente gern ihr Auto verlassen und den Zug
benutzen – das bezweifle ich heftig. Da sitze ich doch morgens lieber im Stau
auf der Einfahrtsstraße nach Stuttgart oder Karlsruhe als auf
Schmuddelbahnhöfen zu warten oder in Schmuddelzügen transportiert zu werden.
Ausgegurkt
Samstag,
4. Juli 1998 – der Tag, an dem für fast ganz Fußball-Deutschland eine Welt
zusammengebrochen war. Schluß, Aus, Ende – der deutsche Traum vom Gewinn der
vierten Fußball-Weltmeisterschaft nach 1954, 1974 und 1990 –
Drei-zu-Null-demontiert von der kleinen und jungen Fußballnation Kroatien im
Viertelfinalspiel von Lyon. Es kam, was kommen mußte. Bundestrainer Berti Vogts
hatte im Vorfeld der WM versäumt – speziell nach dem Gewinn der
Europameisterschaft 1996 – eine junge motivierte Truppe zu formen und somit
ganze zwei Jahre vergeudet. Die mit Ach und Krach überstandene
Weltmeisterschafts-Qualifikation gegen mittelmäßige Teams wie Albanien hätte
Warnung genug sein müssen. Doch Vogts ließ sich nicht belehren, redete alles
schön und griff bei der Nominierung seiner WM-Elf auf die altgedienten Kicker
um Tagebuchschreiber Lothar Matthäus und den schwäbischen Bäckersohn Jürgen
Klinsmann zurück. Die Katastrophe nahm ihren Lauf. Nach einer blamablen
Vorrunde, die auch völlig hätte daneben gehen können, wenn nicht Oliver
Bierhoff und Jürgen Klinsmann den einen oder anderen Ball ins Tor geköpft
beziehungsweise gestolpert hätten, gurkten sich Deutschlands Fußball-Rentner
unter dem Spott der Welt-Sport-Presse mit einem 2:1-Sieg gegen Mexiko ins
Viertelfinale, wo es dann die kroatische Lektion in Sachen Fußball gab. Gottseidank, so wurde uns nämlich eine wahrscheinlich
noch größere Demontage durch Frankreich, die Niederlande oder Brasilien erspart.
Also besteht eigentlich kein Grund für Deutschlands Fußball-Fans, Trübsal zu
blasen. Es kann ja nur besser kommen. Falsch, denn was in der
Fußball-Bundesliga bei schlechten Leistungen gang und gebe ist, nämlich ein
Trainerwechsel, wird auch nach der verkorksten WM nicht stattfinden. Der senile
DFB um Egidius Braun plant weiterhin mit Wadelbeißer Berti, der weder Stolz
noch Rückgrat zu besitzen scheint und sich am Nationaltrainerstuhl genauso
festbeißt wie einst an seinen Gegenspielern. Nur um einen Neuaufbau wird er
diesmal nicht herumkommen, denn der Großteil der Nationalspieler hat den
Rücktritt bekanntgegeben oder zumindest in Erwägung gezogen. Aber dann wird Magier
Vogts eben den einen oder anderen Weltmeister von 1954 aus dem Hut zaubern und
mit ihnen die ausstehenden Positionen besetzen.
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